Nutzungsrichtlinien
knallmacher
Stand: 01.06.2026
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Nutzungsrichtlinien konkretisieren die Pflichten des Vertragspartners des Hauptvertrages (nachfolgend „Kunde“ genannt) im Rahmen der Inanspruchnahme der von knallmacher (nachfolgend „Anbieter“ genannt) bereitgestellten Leistungen.
(2) Diese Nutzungsrichtlinien gelten für sämtliche vom Anbieter bereitgestellten Leistungen, soweit sie wirksam in das jeweilige Vertragsverhältnis einbezogen wurden.
§ 2 Zulässige Nutzung
(1) Der Kunde darf die vom Anbieter bereitgestellten Dienste ausschließlich im Rahmen des vorgesehenen Zwecks und unter Einhaltung dieser Richtlinien nutzen.
(2) Jede Nutzung, die gegen geltendes Recht, behördliche Vorgaben oder Rechte Dritter verstößt, ist untersagt.
(3) Der Kunde hat Handlungen zu unterlassen, die geeignet sind, den ordnungsgemäßen Betrieb oder die Sicherheit der bereitgestellten Dienste des Anbieters zu beeinträchtigen.
(4) Der Zugang zu den bereitgestellten Diensten darf nur durch autorisierte Mitarbeiter des Kunden erfolgen. Eine Weitergabe an Dritte außerhalb des Unternehmens ist nur mit vorheriger Zustimmung des Anbieters zulässig, sofern dies zur Vertragserfüllung erforderlich ist.
§ 3 Unzulässige Nutzungen
Untersagt sind insbesondere:
- die Nutzung der Dienste für rechtswidrige oder betrügerische Zwecke,
- die Übermittlung, Speicherung oder Veröffentlichung von Inhalten, die gegen Gesetze oder Rechte Dritter verstoßen,
- der Versand unverlangter Nachrichten, insbesondere Werbe-E-Mails („Spam“),
- das Verbreiten von Schadsoftware oder sonstigen sicherheitsgefährdenden Daten,
- die Nutzung der Dienste zur Störung, Überlastung oder Beeinträchtigung anderer Netze, Server oder Dienste und
- der Einsatz automatisierter Verfahren zur massenhaften Versendung oder Abfrage von Daten.
§ 4 Verantwortung für Inhalte
(1) Der Kunde ist allein für alle Inhalte verantwortlich, die über seine Website oder seine E-Mail-Konten erstellt, gespeichert, versendet oder sonst zugänglich gemacht werden.
(2) Der Anbieter führt keine inhaltliche oder rechtliche Prüfung dieser Inhalte durch.
(3) Der Kunde stellt sicher, dass alle gesetzlich erforderlichen Pflichtinformationen vorhanden und aktuell sind.
(4) Bei konkreten Anhaltspunkten für Rechtsverstöße oder Sicherheitsrisiken ist der Anbieter berechtigt, Maßnahmen nach § 7 zu ergreifen.
§ 5 Nutzung der E-Mail-Dienste
(1) Die E-Mail-Konten dürfen ausschließlich im Rahmen des Geschäftsbetriebs des Kunden verwendet werden. Eine private Nutzung durch Mitarbeiter oder sonstige Nutzer ist untersagt.
(2) Der Versand unverlangter Werbung oder massenhafter Nachrichten ist untersagt.
(3) Der Kunde ist für die Rechtmäßigkeit und den Inhalt sämtlicher von seinen Postfächern versendeten Nachrichten verantwortlich.
(4) Die E-Mail-Postfächer dienen nicht der revisionssicheren Archivierung im Sinne der Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff. Der Kunde ist selbst für die gesetzeskonforme Archivierung seiner geschäftlichen Kommunikation verantwortlich.
(5) Der Kunde hat die Zugangsdaten zu seinen Postfächern sicher aufzubewahren und unbefugten Zugriff zu verhindern.
§ 6 Sicherheits- und Mitwirkungspflichten
(1) Der Kunde hat alle zumutbaren Maßnahmen zu ergreifen, um den Schutz der ihm überlassenen Dienste sicherzustellen.
(2) Der Kunde ist verpflichtet, die vom Anbieter vorgegebenen Sicherheitsstandards einzuhalten und entsprechende Anweisungen umzusetzen.
(3) Der Kunde stellt sicher, dass auch seine Mitarbeiter und etwaige Beauftragte die vorgegebenen Sicherheitsstandards einhalten.
(4) Sicherheitsvorfälle oder der Verdacht einer unbefugten Nutzung sind dem Anbieter unverzüglich in Textform mitzuteilen.
§ 7 Sperrung und Sanktionen bei Verstößen
(1) Bei Verstößen gegen diese Richtlinien oder bei konkreten Anhaltspunkten für Rechtsverstöße oder Sicherheitsrisiken kann der Anbieter nach pflichtgemäßem Ermessen und unter Wahrung der Verhältnismäßigkeit geeignete Maßnahmen ergreifen, insbesondere den Zugriff auf einzelne Dienste sperren, Inhalte blockieren oder den Vertrag aus wichtigem Grund fristlos kündigen. Maßnahmen erfolgen grundsätzlich erst nach vorheriger Abmahnung. Eine vorherige Abmahnung ist nicht erforderlich, wenn Gefahr im Verzug besteht, ein schwerwiegender Sicherheitsverstoß vorliegt oder eine unverzügliche Maßnahme aufgrund gesetzlicher oder behördlicher Vorgaben erforderlich ist. Der Kunde wird über die Maßnahme und deren Begründung unverzüglich informiert, soweit dies rechtlich zulässig ist und die Wirksamkeit der Maßnahme nicht gefährdet.
(2) Der Kunde haftet für alle unmittelbaren und mittelbaren Schäden, die dem Anbieter durch schuldhafte Verstöße gegen diese Richtlinien entstehen.
§ 8 Änderungen der Nutzungsrichtlinien
Änderungen dieser Nutzungsrichtlinien richten sich ausschließlich nach Ziffer 15 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
§ 9 Bezug zum Auftragsverarbeitungsvertrag
Soweit im Rahmen der Nutzung personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet werden, gelten ergänzend die Bestimmungen des zwischen den Parteien abgeschlossenen Auftragsverarbeitungsvertrages (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO einschließlich seiner nach dessen Regelungen zulässig geänderten technischen und organisatorischen Maßnahmen.